Ökologie
Die Golfpark Herrenberg AG hat seit Projektbeginn die Aargauer Umweltorganisationen und die Naturschutzgruppe Bergdietikon in die Planung einbezogen. Im Hinblick auf die anstehende Gestaltungsplanung und den späteren Betrieb wurde diese Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Vereinbarung schriftlich konkretisiert:

Zusammenarbeitsvereinbarung mit den Umweltorganisationen zum Download
Die heutige Kulturlandschaft rund um den Weiler Herrenberg ist historisch gewachsen – in erster Linie basierend auf den Nutzungsbedürfnissen der Landwirtschaft. Aus ökologischer Sicht handelt es sich hier nach Einschätzung der Umweltorganisationen aber um eine weitgehend ausgeräumte Landschaft, weil natürliche Gliederungs- und Vernetzungselemente wie Hecken, Bachläufe, abgestufte Waldränder usw. fehlen.
Ein Golfpark kann so gestaltet werden, dass er den Golfspielern einerseits ein möglichst naturnahes Golferlebnis vermittelt und andererseits, unter anderem durch möglichst vielfältige natürliche Hindernisse, auch für fortgeschrittene Golfer eine bleibende Herausforderung darstellt. Dies dient der Attraktivität des Golfplatzes ebenso, wie dem Anspruch nach ökologischer Artenvielfalt. Golf und Ökologie gehen also Hand in Hand.
Ein Golfpark kann so gestaltet werden, dass er den Golfspielern einerseits ein möglichst naturnahes Golferlebnis vermittelt und andererseits, unter anderem durch möglichst vielfältige natürliche Hindernisse, auch für fortgeschrittene Golfer eine bleibende Herausforderung darstellt. Dies dient der Attraktivität des Golfplatzes ebenso, wie dem Anspruch nach ökologischer Artenvielfalt. Golf und Ökologie gehen also Hand in Hand.

Bachlauf im Cholofen Wald
Der Golfpark Herrenberg wird sich so weit als möglich an das ursprüngliche Landschaftsbild anlehnen. Die ökologischen Aufwertungsmassnahmen sollen eine möglichst gute Vernetzung der Lebensräume für Flora und Fauna sicherstellen. Die alten Bachläufe werden wieder ausgedolt und renaturiert, Hecken und zusätzliche Baumgruppen werden angelegt, Waldränder werden aufgewertet usw.
Von den rund 93 Hektaren Fläche, welche der Golfparkperimeter umfasst, werden die intensiv gepflegten Rasenflächen für die Spielbahnen nur rund einen Drittel bedecken. Selbst die Rasenflächen weisen aber gegenüber der konventionellen Landwirtschaft ökologische Vorteile auf: So beträgt bspw. der Mineraldüngereinsatz nach der Vorgabe des Bundesamts für Umweltschutz weniger als 10 % von jenem auf intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen. Fungizide und Herbizide werden kaum, Insektizide nur punktuell ausgebracht.
Zwei Drittel der Fläche im Golfparkperimeter werden durch Ausgleichs- und Ökoflächen bestimmt. Naturnahe Waldflächen und Waldränder, renaturierte Bachläufe, Flachufergewässer, Feucht- und Trockenbiotope wie Hecken, Magerwiesen und Trockensteinhaufen werden ein in sich und mit der Umgebung vernetztes System um die Spielbahnen herum bilden. Es werden damit Nischen geschaffen, in denen verdrängte heimische Arten sich wieder ansiedeln können.
Entlang den Grenzen des Golfparkperimeters ziehen sich rund 6.4 Kilometer Waldränder. Unter Berücksichtigung des einzuhaltenden Waldabstands ergibt sich hier eine Waldrandfläche von rund 115'000 Quadratmetern. Ausserdem umschliesst der Perimeter verschiedene Waldinseln und Waldflächen im Umfang von rund 3 Hektaren. Die Golfpark Herrenberg AG beabsichtigt, sich damit am Naturschutzprogramm Wald des Kantons zu beteiligen, welches als Schwerpunkte die Schaffung von Naturwaldreservaten, Altholzinseln und ökologisch aufgewerteten Waldrändern vorsieht.
Für den Fall einer späteren Rekultivierung des Golfparks zurück in landwirtschaftlich nutzbares Land wird die Golfpark Herrenberg AG im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens dem Kanton und der Gemeinde ein Rekultivierungskonzept zur Prüfung vorlegen und die dafür notwendigen Mittel noch vor Baubeginn in einem Rekultivierungsfonds sicherstellen.
Von den rund 93 Hektaren Fläche, welche der Golfparkperimeter umfasst, werden die intensiv gepflegten Rasenflächen für die Spielbahnen nur rund einen Drittel bedecken. Selbst die Rasenflächen weisen aber gegenüber der konventionellen Landwirtschaft ökologische Vorteile auf: So beträgt bspw. der Mineraldüngereinsatz nach der Vorgabe des Bundesamts für Umweltschutz weniger als 10 % von jenem auf intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen. Fungizide und Herbizide werden kaum, Insektizide nur punktuell ausgebracht.
Zwei Drittel der Fläche im Golfparkperimeter werden durch Ausgleichs- und Ökoflächen bestimmt. Naturnahe Waldflächen und Waldränder, renaturierte Bachläufe, Flachufergewässer, Feucht- und Trockenbiotope wie Hecken, Magerwiesen und Trockensteinhaufen werden ein in sich und mit der Umgebung vernetztes System um die Spielbahnen herum bilden. Es werden damit Nischen geschaffen, in denen verdrängte heimische Arten sich wieder ansiedeln können.
Entlang den Grenzen des Golfparkperimeters ziehen sich rund 6.4 Kilometer Waldränder. Unter Berücksichtigung des einzuhaltenden Waldabstands ergibt sich hier eine Waldrandfläche von rund 115'000 Quadratmetern. Ausserdem umschliesst der Perimeter verschiedene Waldinseln und Waldflächen im Umfang von rund 3 Hektaren. Die Golfpark Herrenberg AG beabsichtigt, sich damit am Naturschutzprogramm Wald des Kantons zu beteiligen, welches als Schwerpunkte die Schaffung von Naturwaldreservaten, Altholzinseln und ökologisch aufgewerteten Waldrändern vorsieht.
Für den Fall einer späteren Rekultivierung des Golfparks zurück in landwirtschaftlich nutzbares Land wird die Golfpark Herrenberg AG im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens dem Kanton und der Gemeinde ein Rekultivierungskonzept zur Prüfung vorlegen und die dafür notwendigen Mittel noch vor Baubeginn in einem Rekultivierungsfonds sicherstellen.
Golfanlagen können in ihrer Gesamtheit eine markante ökologische und landschaftliche Aufwertung darstellen. Der Golfplatzarchitekt Peter Harradine integriert die Golfplätze in das von der Natur vorgegebene Umfeld und wertet dieses entsprechend auf. Er wurde vom WWF in der Schweiz bereits mehrfach für seine aus ökologischer Perspektive exemplarischen Golfanlagen gelobt oder ausgezeichnet. Der „Golfpark Nuolen“ z.B., der ebenfalls vom Golfplatzarchitekten Peter Harradine geplant wurde, stellt mit dem grossen Anteil an Ruderalflächen, Hochstammobstbäumen, offenen Fliessgewässern, Hecken, artenreichen Blumenwiesen und dank der natur- und umweltschutzverträglichen Bewirtschaftung auch aus Sicht des WWF ein internationales Musterbeispiel dar [www.golfnuolen.ch
/ www.harradine-golf.com].
